Donnerstag, 31. Dezember 2015

Kerzen

Ich grüße euch!

Bevor ich jetzt anfange, für heute Abend zu "Prutschen",
zeig ich euch schnell noch die beiden Kerzen, die ich gestern Abend gefertigt habe.
Die Ideen hab ich von Tante Google,
als Taufkerze für mein Patenkind hat meine Schwester
eine mit ganz vielen Fischen ausgesucht.
Eigentlich fand ich die Idee nur mäßig gut, aber jetzt, 
so in natura, mag ich sie richtig gern.


Eine weitere Kerze braucht das Tochterkind noch für ihre Kommunion 
im Mai. Aus den Vorlagen wählte sie ein Kreuz, das aus vielen kleinen
Quadraten bestand, aber "in nicht ganz so bunt". Wir haben uns jetzt
für Gelb- und Rottöne entschieden, zwei Quadrate in Gold bzw. grün 
hab ich noch untergemogelt. 
Das Innenleben des Fischs ist der Rest eines Fisch-Aufklebers, den ich 
mit einer grünen "Wachswurst" umrundet hab. Ähre und Blumen sind
fertig gekauft und wurden heute morgen vom ToKi ergänzt.


Jetzt kann das neue Jahr kommen!
Ich wünsche euch einen guten Rutsch.
Und ein richtig tolles neues Jahr!!!

Alles Gute von der
Elli


Dienstag, 8. Dezember 2015

3-Minuten-Weihnachtsstern

Ich war heute zu einer Mathe-Fortbildung.
Neben vielen unterrichtlichen Tipps
haben wir auch richtig praktisch gearbeitet...

Unter anderem haben wir tolle Weihnachtssterne gebastelt.
Kennt ihr noch diese Butterbrottüten aus Pergamentpapier?

Man nehme:
8 Pergamentpapiertüten
Klebestift
Schere


Unten sind die Tüten verklebt. Auf diesen Rand streicht man Klebe. Einen weiteren Klebestrich fügt man nun auf der Tütenmitte von unten nach oben hinzu, etwa in Breite des Klebestifts. (Die Klebefläche entspricht also einem umgedrehten "T")
Die nächste Tüte auflegen (Achtung! Die Tütenverklebung sollte wieder oben liegen!) und andrücken.
Dieser Schritt wird mit den anderen Tüten wiederholt, bis alle 8 Tüten aufeinander kleben.

An der offenen Seite wird der Tütenstapel nun spitz zugeschnitten, so dass es wie ein Haus aussieht. Falls ihr mit jüngeren Kindern bastelt, würde ich zwei Tütenstapel zu je 4 Tüten kleben, das lässt sich einfacher schneiden.

Nun braucht ihr nur noch die äußeren beiden Tütenspitzen vorsichtig auseinander ziehen. Entweder klebt ihr diese Seiten auch noch aufeinander oder ihr macht wie ich ein Loch hinein und zieht ein Band durch. Am Saisonende kann der Stern dann einfach wieder zusammen gelegt werden....

Toll, oder??? Ich glaub den bastel ich nächste Woche zum Adventsfrühstück. Dann haben wir noch ne tolle Mutter-Kind-Aktion...

Selbstverständlich können die Tüten vorher noch mit Wachsmalern, Buntstiften oder Wasserfarben eingefärbt werden. Oder mit Wachsmalern malen und dann bügeln. Oder hinterher mit Goldspray einsprühen. Oder...?

Euch wünsche ich noch eine schöne Adventszeit!

Liebe Grüße von der
Elli


Freitag, 13. November 2015

Babykissen

Ein neues Babykissen ist auf die Schnelle entstanden... Seitdem der kleine Theo das Licht der Welt erblickte (und das war vor 4 Wochen *hust*) ruhte der Nähauftrag in meiner Schublade... 
Im Moment ist es ruhig im Blog...weniger ruhig in real life....
Mein Mann und ich bereiten uns auf den Seebootführerschein See vor, in der Schule ist auch viel los. 
Aber nun: Babykissen Theo...wieder mit Hotelverschluss.


Die kleine Tigerente unten links ist übrigens ein Bügelbild aus dem hiesigen Supermarkt...zusätzlich angenäht, versteht sich!

Die Entstehungsgesichte ist ganz witzig... Erst wollte ich nachmittags nur Zuschneiden. Als der Sohn um halb neun im Bett verschwunden war, wollte ich nur schnell den Namen applizieren. Und dann schnell noch die Vorderseite nähen...
Dann hab ich tatsächlich noch einen kleinen Rest Schulvorbereitung gestartet. Und um elf wollte ich noch schnell die langen Nähte der Rückseite nähen... Halb eins war das Kissen fertig...


Freitag, 2. Oktober 2015

Schlamper

Die Herbstferien stehen hier in NRW in den Startlöchern
und die NäMa hat sich ihren Platz im Wohnzimmer zurück erobert...



Für die Freundin meiner Tochter entstand gestern auf die Schnelle noch ein Faulenzer,
den Schnitt von hier habe ich aber verlängert 
bis zum Seitenende der ausgedruckten Seite.
Das offene Ende habe ich dann zunächst von rechts zugenäht,
knappkantig abgeschnitten, alles auf links gezogen und dort
- mit reichlich NZ - erneut zusammengenäht.
Die hässlichen Fusseln verstecken sich nun in der NZ..

Jetzt ist doch der Kinogutschein gut verpackt, oder?

Lieben Gruß von der
Elli

Samstag, 8. August 2015

Baby-Häkel-Chucks

In diesen Tagen werde ich wieder Tante.
Ein kleines Mädchen soll unsere Familie erweitern
und ich habe schon so einiges genäht.
(klick zur Decke,
klick zum Kissen,
klick zur U-Heft-Hülle)
Hier im Urlaub greife ich gern zur Häkelnadel.
Schon als unsere "Kleine", die vorgestern 5 geworden ist,
sich ankündigte,
wollte ich diese tollen Häkel-Chucks ausprobieren,
aber irgendwie bin ich über die Sohle nie hinausgekommen.
Das passte mit den Maschen nie, 
so dass ich irgendwann entnervt aufgegeben habe.

Jetzt habe ich es nochmal probiert,
mit Erfolg, würde ich sagen...

Eine englische Anleitung mit Häkelschrift gibts hier,
eine deutsche Übersetzung davon habe ich auch entdeckt (klick).

Der SoMa hat sich schlapp gelacht
und meinte, solche Schuhe gäbs ja wohl auch "in echt" für Große.

Jetzt kann Klein-Anna sich mal etwas beeilen...
oder nein - sie soll noch ein paar Tage warten, 
dann sind wir wieder zu Hause und können sie direkt "begutachten".

Lieben Gruß von der
Elli

Freitag, 7. August 2015

Geflochtenes

Hier in DK auf einem Wikingermarkt gehts trubelig zu.
Am 1. August war in Hobro ein solches Event
und ich liebe es, verschiedene Sachen auszuprobieren.

Einer Dame durften wir beim Flechten über die Schulter schauen
und wir haben das Muster mit meinem Häkelgarn im Urlaubshaus
direkt mal ausprobiert.

Ein schönes Armband für das ToKi ist enstanden.

Man nehme:
3 Fäden der Randfarbe (orange),
1 Faden für die Mitte (blau; ich habe 2 Fäden genommen, diese aber wie einen Faden behandelt)
2 weitere Fäden (gelb)

Jetzt wird ein Knoten gemacht
(ich habe die Fäden direkt in doppelter Länge (dann natürlich halbe Anzahl, also nur 1xgelb, 1x blau zugeschnitten, mit dem Knoten erhält man so eine Schlaufe. Am Ende kann man dann die Restfäden in zwei Strängen flechten und kann - wenn man einen Flechtstrang durch die Schlaufe zieht - beide Stränge miteinander verknoten)
und die Bänder wie folgt gelegt:
o-o-g-b-b-g-o

Nun wird der äußere linke Faden (orange) nach rechts geflochten,
also hinter orange, vor gelb, hinter blau, vor gelb, hinter orange.
Jetzt geht es von rechts nach links zurück,
und zwar mit dem orangen Faden, der nun der 2. von rechts ist.
Er liegt bereits über dem äußeren orangen Faden.
Nun gehts weiter (nach links) hinter gelb, vor blau, hinter gelb, vor orange.

Jetzt wieder von links nach rechts (mit dem 2. Faden von links, er liegt bereits unter orange):
vor gelb, hinter blau, vor gelb, hinter orange.

Die Fäden werden am Ende der Reihe  jeweils schön fest gezogen,
es wird nur mit den Randfarben geflochten, die mittleren Farben laufen nur mit.

Ich hoffe, unsere kleine Anleitung gefällt...
und ist halbwegs verständlich...

Lieben Gruß aus Dänemark vom Limfjord von der
Elli

Donnerstag, 6. August 2015

Urlaubs-Grüße

... aus Dänemark sende ich euch...

zu Hause ist einiges an der NäMa entstanden,
aber ich schaffs momentan kaum zu bloggen...

Und da im Urlaubsmodus immer die Häkelnadel geschwungen wird,
gibts dieses Mal wieder etwas Fadenbuntes.

Die Utensilien (sprich Garn) hatte ich mir im Vorfeld
(*hust* das Päckchen kam zwei Tage vor Abfahrt an...) bestellt,
die pdf aufs IPad gezogen
und die Fahrt war gerettet...

So eine Fahrt vom Münsterland bis nach Nordjütland (bei Aalborg)
kann ganz schön lang werden,
vor allem wenn das größere Tochterkind beschließt,
mit einem Magen-Darm wachzuwerden...
sie hat unterwegs immer artig den Beutel getroffen
und die schmutzige Hose konnte auch unterwegs gewechselt werden.
Da wir uns den Luxus gönnen, mit Waschmaschine zu hausen,
lief dann am ersten Urlaubstag direkt eine Ladung durch...
Der Virus hat uns nur bis Flensburg geärgert, dann war alles wieder gut
und das ToKi konnt im Scandinavium bereits wieder frühstücken.
(Den Sohn hats dann hier später nochmal für einen halben Tag aus dem Verkehr gezogen).

Meine zwei geplanten Häkelprojekte sind fertig, Nr. 1 zeig ich euch heute mit dem RUMS-Donnerstag (ist ja für mich!), Nr. 2 plan ich mal für Samstag vor. Eine kleine Flecht-Einlage (von einem Wikingermarkt abgeschaut) gibts Freitag.
Jetzt muss ich gleich mal schauen, was ich denn ab jetzt häkel,
denn die Rückfahrt liegt noch vor uns.

Ich präsentiere nun also meine neue Häkel-Einkaufstasche,
bestehend aus 18 großen Blumen.
Die kostenlose Anleitung habe ich zufällig 
(knapp vor dem Urlaub) hier entdeckt.


(bitte den Strickrand nicht so genau anschauen, Stricken ist nicht so "meins")



So, euch noch eine fröhliche Ferienzeit,
bei uns in NRW gehts bald wieder zur Sache...

Lieben Gruß von der
Elli

Samstag, 11. April 2015

Hüfttasche für den Sohn

... natürlich auch als Geocaching-Begleiter.

Eigentlich sollte die Tasche für mich sein,
bereits beim Nähen merkte ich aber,
dass ich etwas mehr Stauraum brauche.


Also gabs ein zusätzliches Geschenk vom Osterhasen für den SoMa,
aufgepeppt mit einem "Reisenden"
(Anm. für alle nicht-Cacher:
dieser kann über das Geocaching-Portal geloggt werden
- dazu braucht man den hier unkenntlich gemachten Code -
und wird meinen Sohn nun zum Cachen begleiten, 
wandert aber nicht wie ein TB von Hand zu Hand
sondern bleibt in seinem Besitz).

Den Gurt kann mein Sohn über ein aufgenähtes Klettband schließen
(dies etwas länger gewählt, so dass die Tasche sowohl über als auch unter einer Jacke zu tragen ist).

Den Schnitt nebst Anleitung gibts kostenlos hier.

Lieben Gruß von der
Elli

Donnerstag, 9. April 2015

Tasche fürs Cachen

... unsere große Vorliebe ist im Moment das Nachtcachen.
Vom Geocachen hab ich ja schon manchmal berichtet,
das Ziel ist es (kurz gesagt) ein Logbuch in einer
mehr oder weniger großen Tupperdose zu signieren.

Aber auch hier ist natürlich der Weg das Ziel...

Mit Nichte, deren Freund, meinem Neffen, dem Sohn und der Tochter
gehen wir im Moment öfter auf nächtliche Pirsch...
dort suchen wir dann nach reflektierenden Spuren und anderen Rätseln,
um zum Ziel zu gelangen.

Da ich die Ausrüstung (Taschenlampe, UV-Lampe, GPS-Gerät, Ersatzbatterien)
gern griffbereit habe, ist der bislang genutzte Rucksack nicht so praktisch.
Handtasche ist blöd,
weil man bei einigen Kletterpartien
auch die Hände zum Festhalten braucht.


Eine Bauchtasche musste her.
Bei der Suche im Netz habe habe ich einiges entdeckt,
ein kostenloses Schnittmuster ausprobiert (das zeig ich euch noch),
mich aber letztendlich für ein anderes entschieden.
(nämlich für das eBook "Samira" von Farbenmix).

Eine RV-Tasche, 2 geraffte Taschen (eine für die Lesebrille) 
und zwei weitere Fächer
bieten ausreichend Stauraum für alles, 
was griffbereit sein soll.
Für Trinken, Äpfel und Müsliriegel muss zwar ein Rucki immer noch mit,
aber das alles wollte ich auch gar nicht in Griffbereitschaft haben.

Anstatt des Gürtelverschlusses habe ich mich für einen Steckverschluss entschieden.

Als ich meinen kleinen Mitcachern die neue Tasche zeigte,
war die Reaktion: "Aber Mama, die wird doch dreckig...!"
Hmmm. Das. ist. ein. Argument.
(Zumal ich diejenige war, die beim letzten Cache am Final
den direkten Weg den Sauerlandhügel bergab genommen hat...
auf dem Hosenboden, versteht sich).

Aber ich glaube, im Urlaub werde ich den Nutzen der Tasche
mal genau unter die Lupe nehmen.
Und wenn ich sie beim Cachen nach vorn drehe,
werd ich sie auch beim Po-Rutschen nicht beschmutzen ;-)

Erwähnte ich es schon?
Diese Tasche ist FOR ME ONLY!!!
Und ab zum RUMS...
Muddi, danke fürs Sammeln!!!

Lieben Gruß
(*und happy hunting*)
von der Elli

Mittwoch, 8. April 2015

Nähen für den Bauchzwerg: U-Heft-Hülle

Ganz schnell noch aus der "Bauchzwerg-Kollekektion"
eine U-Heft-Hülle...
da meine Schwester glaubhaft verkündet hat,
dass "der Zwerg" weiblich ist,
natürlich ganz "auf Mädchen".

Den "Arbeitstitel" (sprich: derzeitiger Name) entfällt...
bis August ist ja noch ein wenig Zeit
und es kann sich 
- das weiß ich aus eigener Erfahrung - 
noch viel ändern.



Genäht diesmal so,
wie ich auch eine Ordnerhülle nähe.

Vorne auf der Innenseite eine kleine Einschubtasche für den Impfausweis.

Jetzt ist die Bauchzwerg-Kollektion komplett,
das reicht glaub ich auch als Geschenk zur Geburt...

Ich wünsche euch jetzt noch schöne Rest-Ferien...
Elli

Montag, 6. April 2015

Nähen für den Bauchzwerg: einfaches Patchworkkissen

Im letzten Post hatte ich euch meine Bauchzwergen-Patchworkdecke gezeigt.

Heute ist ein superdupereinfaches Patchworkkissen an der Reihe.

Man nehme für ein 40er Kissen:
vier Quadrate mit dem Zuschnitt 15x15cm (an den Ecken)
ein Quadrat mit dem Zuschnitt 16x16 cm (in der Mitte)
und 4 Rechtecke mit dem Zuschnitt 15x16 cm (oben Mitte, Mitte Seiten, unten Mitte).

(Die komischen Zahlen kommen daher,
dass ich vor dem finalen Zuammennähen eine Stofffläche von 41,5 x 41,5 cm benötige,
dabei ist dann für jede Naht eine NZ von 0,75cm eingerechnet)

Zusammennähen wie im Bild.
(erst die obere Reihe, dann die mittleren Teile, dann die untere Reihe,
- die NZ der oberen und unteren Reihe werden in die gleiche Richtung gebügelt,
die mittlere Reihe entgegengesetzt -
zum Schluss die einzelnen Reihen aneinandernähen.)

Jeweils mit dem Rollschneider zweimal mittig schneiden,
so dass vier gleich große Teile entstehen.


Probieren, wie gedreht es am besten gefällt,
zusammennähen... 

jetzt die Stoffe für die Rückseite zuschneiden, spätere Kanten säumen,
alles noch zusammennähen
(zuunterst liegt die spätere Kissenvorderseite mit der rechten Seite nach oben,
darauf kommt die spätere äußere Rückseite (bei mir der hellere Stoff)
mit der rechten Seite nach unten,
zum Schluss die innere Rückseite (dunkelgrün), ebenfalls mit der rechten Seite nach unten.
Am Rand zusammennähen, wenden.

Lieben buntigen Ostergruß von der
Elli

Samstag, 4. April 2015

Nähen für den Bauchzwerg: Patchworkdecke

Hallo Ihr Lieben!

Lange habe ich nichts von mir hören lassen,
wer mir folgt, kann erkennen, dass wieder Ferienzeit in NRW ist...

Die erste Woche ist schon um,
ich habe viel geschafft, das werde ich euch
so nach und nach zeigen...

Den Anfang macht eine Krabbeldecke.
Da unsere Familie demnächst wieder größer wird
(nein, nicht wir direkt, wir "haben" fertig -
meine Schwester macht mich wieder zur Tante)
habe ich mich mal wieder dran gesetzt, 
Stoff zu zerschneiden und neu zusammenzusetzen.
(soweit die Definition meiner Kinder zum Thema "Patchwork"):
Als Rückseitenstoff habe ich einen Straßenstoff gefunden...

Ich habe vor etlicher Zeit mal einen Patchworkkurs belegt
und dort Kontakt zum "LogCabin" bekommen.
Dies Muster ist recht einfach zu nähen: 
man beginn mit einem Quadrat - traditionell eine warme Farbe -
sie stellt die Mitte, das Herdfeuer dar.
An einer Seite kommt ein weiteres Stück dazu,
bügeln, bündig schneiden (dank Lineal, Schneidematte und Rollschneider kein Problem).
Dieses Stück wird nun immer weiter in die gleiche Richtung um 90° gedreht
und ein weiterer Stoff angesetzt,
der Einfachheit halber hat man - traditionellerweise gleich breite - Streifen vorgeschnitten. Nach jedem Nähen wird gebügelt und die Ränder begradigt.
Traditionell sind auf der einen (dem Feuer zugewandten) Seite warme,
auf der anderen (dem Feuer abgewandten) Seite kalte Farben (jeweils aus einer Farbfamilie).

Ich liebe diese Geschichten,
viele Patchworkmuster haben einen Bezug zum echten Leben.
Interessant finde ich auch die Amish People.
Sie arbeiten stets absichtlich einen Fehler in einen Patch ein,
da nur Gott vollkommen ist und ergo ein Mensch nichts fehlerloses herstellen vermag.

(ich hoffe, alle Patchworkdetails auch noch 20 Jahre nach dem besagten Kurs
richtig wiedergegeben zu haben...)
Jetzt aber genug mit den Geschichten...

Hier könnt ihr den Aufbau einen Log-Cabin-Blogs nachvollziehen:
begonnen mit dem blauen Quadrat gings rechts daneben mit dem hellgrün weiter.
Nächstes Stück war der hellgrüne Streifen unter dem blauen/grünen Stück,
danach der rosa gepunktete Streifen links etc.
Im Uhrzeigersinn kommt dann immer ein etwas längeres Stück dran.

Meine Krabbeldecke besteht aus 16 Blöcken,
gequiltet habe ich jeweils den Umriss der einzelnen Blöcke
sowie den blauen "Mittel"punkt.

Ich habe hier nicht nur farblich mit den Traditionen gebrochen,
sondern auch was die gleiche Streifenbreite angeht.
Dadurch verschiebt sich der Mittelpunkt ein wenig,
was interessant aussieht.

Zum Schluss wird noch gequiltet (durch alle Lagen gesteppt),
damit sich die Füllung nicht verschiebt und alles an Ort und Stelle bleibt.
Das mach ich gern mit der Maschine,
von Hand hab ich den rosa Randstreifen mit einem versteckten Matratzenstich auf der Rückseite angenäht.
Das Quilten gleicht bei mir immer einem Nahkampf mit meiner Nähmaschine,
da ich ziemlich viel Stoff versuche (auch gerollt ist das noch schwierig)
unter den Arm zu bekommen.
Zwischendurch schreie ich immer wieder laut auf, 
weil ich mich mal wieder an einer Stecknadel gepiekst habe...


So, jetzt wünsch ich euch ein frohes Osterfest!
Lieben Gruß von der
Elli



Donnerstag, 19. Februar 2015

Ordner #3

Ich hab euch diesen Monat
einige Order "um die Ohren" geknallt.
Heute gibts No3.
Und wisst ihr was???

Dieser ist für M I C H ganz allein.
Mich und meine 25 Kinder aus der 2a.
Denn hier werde ich jetzt "meine" Daten sammeln.
Klassenarbeiten, Hausaufgaben, Nofallnummern,
Unterrichtsplanung etc.

Fotos? Aber klar...


(Note for me: nächstes Mal vorher Fäden abschneiden oder fototechnisch nachbessern :-)   )


Mal wieder genäht, wie ich das hier versucht habe, zu erklären.

Und jetzt freu ich mich wie Bolle,
denn ich kann endlich mal wieder mit-rums-en.

Lieben Gruß von der
Elli

Montag, 16. Februar 2015

Ordnerhülle

Ihr habt hier oder hier vielleicht meine Ordnerhüllen gesehen.
Heute zeige ich euch, wie ich die genäht habe.

1. Ermittle die Größe des Stoffstücks
Leg dazu den Ordner auf den Stoff.
Schlage den Stoff am rechten und linken Rand bündig um die Kanten ein.
An den inneren Rändern schlage den Stoff erneut ein (etwa 10 cm).
Je weiter der Einband reicht, desto besser liegt die Hülle später an,
desto kniffliger wird aber auch das Einpacken.
Oben und unten lasse ich einen Rand von jeweils etwa 2cm.

Nach Belieben kann der Streifen auch aus verschiedenen 
Stoffstücken bestehen. Falls Borten, Bänder,... aufgenäht
werden sollen, wäre jetzt ein guter Zeitpunkt.
Es kann auch für ein Rechteck aus durchsichtigem Wachstuch
an drei Seiten aufgenäht werden, dann wird hier später ein
Namensschild eingeschoben.

2 . Versäubere den Stoffstreifen an den Seitenrändern.

3. Stecke nun den Einschlag wie auf der Skizze zu sehen fest.
Wiederhole das auf der anderen Seite.
Wichtig: kontrolliere, ob sich der Ordner noch gut zuklappen lässt,
ggf. etwas weniger stramm stecken!
Markiere oder bügle die Kanten an denen gefaltet wird.


4. Wenn du eine Innentasche haben möchtest
(z. B. für "fliegende Blätter"), schneide die Form,
die deine Innentasche haben soll, doppelt zu. 
Nahtzugabe nicht vergessen!
Lege die beiden Teile rechts-auf-rechts aufeinander
und nähe sie bis auf eine Wendeöffnung zusammen.
Durch die Öffnung wenden. Von rechts an den Markierungen
knappkantig absteppen. Nun an den zweiten Markierungen 
an den Ordnereinschlag nähen (möglichst weit links).
Die offene Wendeöffnung schlage nach innen ein, bügeln,
beim Annähen schließen.


5. Ermittle nun die Größe des "Lochs" in der Mitte. Hierfür
schneide ein Stoffstück zu, das die Hülle an beiden Seiten etwa 
5 cm überlappt. Versäubere die rechte und linke Kante.
Welchen Stoff du hierfür nimmst, ist fast egal, da 
er später nur etwas an den Kanten hervorblitzt.

6. Jetzt wirds etwas kompliziert:
Der lange Streifen kommt mit der
linken Seite nach unten auf den Tisch.
Die Seitenkanten werden jetzt rechts auf rechts gefaltet
(also der Stoff in Richtung Mitte geschlagen).
Nun wird der Einschlag wieder zurück gefaltet.
(Alles Falten erfolgt "gegen" die gebügelten Kanten)
Mit der rechten Seite
nach unten legst du darauf den zugeschnitten 
Streifen für das Loch. Alles gut feststecken!

7. Lege nun den Ordner auf. Umfahre den oberen
und den unteren Rand mit einem Stoffstift.

8. Nun werden alle Lagen zusammengenäht. Nähe dazu
etwa 2-3mm außerhalb der gezeichneten Markierung.
(Ist es Order aus "dicker" Pappe, dürfen es auch ruhig 5mm sein;
enger machen ist einfacher als mit dem Nahttrenner... ihr wisst schon)
Schneide die Nahtzugaben kurz (ich mach das mit der Zackenschere).
Du kannst aber auch versäubern.
Muss aber auch nicht.
Wende über den offenen Streifen in der Mitte.

Zum Einpacken des Ordners musst du ggf. die Außenseiten
des Ordners etwas nach Außen schlagen ("überstrecken").
Falls die Hülle zu locker sitzt, kannst du das letzte Nähen
etwas näher zur Markierung wiederholen.

Viel Vergnügen beim Nacharbeiten!
Elli

Samstag, 14. Februar 2015

Ordnerhülle #2

Nachdem ich euch gestern schon eine Ordnerhülle in DinA4 gezeigt habe,
gibts heute nun die kleine Schwester zu sehen. DIN A5.
Der Schriftzug am Rand ist mal wieder ge-näh-malt.


 Dieses Mal als "Freundebuch",
denn die Tochter hatte noch keins.


Als "Fragen" hab ich mir aus den mir bekannten Büchern
die besten ausgesucht.
Nix mit "Topmodel" oder so...
Ausgedruckt auf buntem Papier,
den Text kann sie dann
falls mal irgendwann gewünscht,
anpassen.

Und noch etwas gab es heute...
Ich hatte ja schon mal erwähnt,
dass ich nach der Näh-und Stoffsucht
von einem weiteren Virus befallen wurde.
Dem Suchen nach Dosen.
Geocaching.

Die Tochter hat heute nicht nur eine "Cacheridentität" bekommen,
sondern auch noch ein Büchlein,
in das sie ihre Funde eintragen kann.



Für größere Projekte (Kleidung Taschen usw.)
hab ich im Moment überhaupt keine Zeit.

Und zum Bloggen leider auch nur noch sehr selten :(

Ich wünsche euch jetzt ein närrisches Wochenende,
ich werd mich erkältungstechnisch ein wenig zurückhalten,
hab schon zwei Tage Arbeitspause eingelegt...

Lieben Gruß von der
Elli